In der Autoindustrie entstehen für jeden Fahrzeugtyp unterschiedliche Kosten bei der Instandsetzung oder der Beschaffung von Ersatzteilen. Einige Fahrzeugtypen sind häufiger bei Haftpflichtschäden beteiligt, andere werden häufiger gestohlen. Die Ersatzteile für einen Sportwagen sind deutlich teurer als für einen Kleinwagen. Aus der Summe dieser einzelnen Komponenten ermittelt ein unabhängiger Treuhänder Indexwerte, die zur Typklasseneinstufungen der Fahrzeuge führen. Zur angemessenen Differenzierung stufen wir die unterschiedlichen Pkw-Typen derzeit in der Haftpflichtversicherung in 16 Typklassen (10 bis 25), in der Vollkaskoversicherung in 25 (10 bis 34) Typklassen und in der Teilkaskoversicherung in 24 (10 bis 33) Typklassen ein.
Wie die Regionalklassen werden diese Typklassen jährlich zum 1.10. ermittelt.
Zu bestehenden Verträgen werden die neuen Typklassen jeweils zur Hauptfälligkeit (i.d.R. der 1.1) berücksichtigt.
Gibt es für ein Fahrzeug keine Typklasseneinstufung - z.B. bei Einführung einer neuen Modellreihe - erfolgt vorläufig eine Einstufung nach einem vergleichbaren Fahrzeug. Sobald die endgültige Einstufung durch den Treuhänder bekannt wird, korrigieren wir die Einstufung rückwirkend ab Beginn.
Wussten Sie schon?
Der Beitrag Ihrer Kfz-Versicherung hängt zu einem großen Teil auch vom Typ Ihres Fahrzeugs ab. Warum?
Ausführliche Antworten zum Thema
Typklassen erhalten Sie auf den Seiten des GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.).